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Unterschiedliche Saunaanlagen im Vergleich


Je nach Größe der Saunaanlage gibt es verschiedene Arten von Saunen. Am bekanntesten sind die finnische Sauna und das Dampfbad. Die Anlagen unterscheiden sich vor allem durch die Höhe der erreichten Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Weitere Saunaarten sind:

Die unterschiedlichen Saunavarianten

Der erste Schritt zur eigenen Sauna für zuhause ist die richtige Wahl in der Saunaart. Grundsäzlich haben sie alle den gleichen Aufbau: eine geschlossene Kabine mit Sitz und/oder Liegemöglichkeiten wird mittel Wärmequelle auf Temperaturen gebracht.

Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl verschiedener Saunaarten und deren Unterscheidungsmerkmale.

Finnische Sauna

Die ganz klassische Saunavariante ist die finnische Sauna. Hier wird der Innenraum mittels Saunaofen auf ca. 80° bis 120°C aufgeheizt. Die Luftfeuchtigkeit beträgt dabei nur ca. 10%, weshalb es sich hierbei um eine eher trockene Hitze handelt. Aus diesem Grund sollte man auch nach ca. 10-15 Minuten den Saunagang unterbrechen.

Finnische Saunakabinen gibt es ebenfalls in verschiedenen Ausführungen, wie beispielsweise die Blockhaus.

Temperatur ca. 80° – 120°
Luftfeuchtigkeit ca. 10 %
Dauer ca. 10 – 15 Minuten

Dampfbad

In einem Dampfbad ist die Temperatur wesentlich geringer als in einer klassischen Sauna. Hier liegt die Raumtemperatur bei ca. 40 ° und 50 °C. Allerdings ist in einem Dampfbad dafür die Luftfeuchtigkeit viel höher, nämlich bei ca. 100%. Das ist besonders für Menschem mit Erkrankungen der Atemwege empfehlenswert, da die erhöhte Lufttemperatur und die sehr hohe Luftfeuchtigkeit wie eine Inhalation wirkt. Jedoch sollte man auch hier nach ca. 15-20 Minuten eine Pause einlegen.

Temperatur ca. 40° – 50°
Luftfeuchtigkeit ca. 100 %
Dauer ca. 15 -20 Minuten

Dampfbäder unterscheidet sich von einer finnischen Sauna durch eine niedrigere Temperatur und eine höhere Luftfeuchtigkeit.

Biosauna/Sanarium

Ähnlich wie beim Dampfbad, so handelt es sich auch beim Sanarium um ein recht feuchtes Warmluftbad. Die Luftfeuchtigkeit liegt hier bei ca. 45% und die Temperaturen betragen ca. 50° bis 60°.

Die Biosauna unterscheidet sich von einem Dampfbad durch eine etwas höhere Temperatur und eine geringere Luftfeuchtigkeit.

Temperatur ca. 50° – 60°
Luftfeuchtigkeit ca. 45 %
Dauer ca. 30 Minuten

Salzsauna

Die Salzsauna ist mit ihrer niedrigen Hitze von etwa 60 Grad und der geringen Luftfeuchtigkeit besonders für empfindliche Menschen und Kinder geeignet. Die Wände der Saunakabine bestehen ganz oder teilweise aus Salzsteinen. Die durch die Wärme abgegebenen negativen Ionen sollen positive Einflüsse auf den Organismus haben und Krankheitserreger hemmen.

Die Biosauna unterscheidet sich von einem Dampfbad durch eine etwas höhere Temperatur und eine geringere Luftfeuchtigkeit.

Temperatur ca. 60°
Luftfeuchtigkeit ca. 15 %
Dauer ca. 20 Minuten

Das Spiel der Farben

Alle Saunavarianten können unterschiedlich ausgestattet werden. Eine der gängigen Zusatzfunktionen ist die sogenannte Farblichttherapie. Hier sollen durch verschiedene Farben Symptome gelindert und das Immunsystem gestärkt werden.

  • Rot soll zum Beispiel durchblutungsfördernd wirken
  • Grünes oder blaues Licht soll den entspannenden Effekt verstärken
  • Orange kann stimmungsaufhellend wirken

Da das Licht auf den ganzen Köper einwirken kann, ist der jeweilige Effekt der Anwendungen viel größer als bei der normalen Farblichttherapie. Gönnen Sie sich doch mal den Luxus einer Farblichtsauna beim nächsten Wochenendtrip und probieren Sie es selbst aus.


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